no-follow-Betrug
- Die Unsitte der no-follow-Links greift seit einiger Zeit immer mehr um sich.
Wer bisher glaubte, "ein bißchen schwanger" gibt es nicht, wird im Internet eines besseren belehrt.
Hier gibt es Links, die aussehen wie Links und für den Benutzer auch funktionieren wie Links - aber nicht für Suchmaschinen.
Mit dem Befehl "no follow" werden diese aufgefordert, dem so gekennzeichneten Link nicht zu folgen.
- Wozu gibt es eigentlich Links, wenn diesen niemand folgen soll, und wenn es nur Suchmaschinen-Spider sind?
Dem vermeintlichen Kampf gegen Spam und für einen i.a. umsonst erhofften höheren Pagerank werden so die ursprünglichen Grundlagen des world wide web geopfert.
- Wer no-follow-Links setzt, betrügt nicht nur seine Linkpartner, sondern auch die Suchmaschinen, da er ihnen ein falsches Bild von der Linkstruktur des Internet vermittelt.
Um Spam zu bekämpfen, gibt es sinnvollere Methoden.
Man kann vor allem der führenden Suchmaschine nur empfehlen, no-follow-Links als richtige Links zu werten und selbst zu entscheiden, ob es sich dabei um Spam handelt oder nicht.
- Niemand kann von irgendwem gezwungen werden, einen Link auf eine andere Seite zu setzen.
Wer es trotzdem macht, sollte dies mit allen Konsequenzen tun und nicht die Empfehlung, welche ein Link ja gewissermaßen darstellt, durch eine heimliche Distanzierung rückgängig machen und damit ad absurdum führen.
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